Für etwa zwei Wochen war eine Schüler*innengruppe im Rahmen eines Austauschprogrammes in Moskau. Dieser Artikel soll einen generellen Überblick über den Alltag bei einem Austausch und die damit verbundenen neuen Erfahrungen und Einschränkungen bieten.

Für etwa zwei Wochen waren vom 16.09. bis zum 27.09. 17 Schüler*innen, darunter ich, im Rahmen eines Austauschprogrammes in Moskau. Dieser Artikel soll einen generellen Überblick über den Alltag bei einem Austausch und die damit verbundenen neuen Erfahrungen und Einschränkungen bieten.

Am Montag flogen wir nach Moskau und wurden dort sehr freundlich von unseren Gastfamilien empfangen. Bei ihnen wohnten wir die darauffolgenden zwei Wochen. Jeder fuhr zunächst nach Hause und machte sich mit der Familie bekannt. 

Die nächsten zwei Wochen sahen ungefähr so aus: Vormittags waren wir unterwegs – ohne unsere Austauschpartner*innen, da diese zur Schule mussten. Ungefähr vier Mal besuchten auch wir den Unterricht der Austauschpartner*innen in der 1. Stunde. Schnell wurde uns klar, dass das alles ganz anders als bei uns hier ist. Eine Stunde dauert 40 Minuten. Manchmal kamen Schüler zu spät, aber wir hatten nicht das Gefühl, dass sie Ärger bekamen. Die Handyregelung an der Schule wich dort deutlich ab: Die Schüler dürfen ihre Handys in der Schule benutzen, wie sie wollen. Manchmal ist das auch im Unterricht der Fall. Viele Schüler schleppen nicht jeden Tag Schulbücher mit sich herum, sondern haben alle Lernmaterialien digital auf einem Tablet dabei.

Ansonsten besuchten wir viele Sehenswürdigkeiten und schauten uns die Stadt an. Am Nachmittag unternahmen wir etwas mit den Familien, die uns auch bewirtschafteten. Das Essen ist in Moskau sehr verschieden. Manchmal wird hier zum Frühstück ziemlich sättigend gegessen. So kann es vorkommen, dass man morgens zwei Würstchen und reichlich Rührei verdrücken muss. Besonders in meiner Gastfamilie wurde sehr viel Tee mit reichlich Zucker getrunken. Oft war das Essen sehr süßlich. Die für Russland typische Schokolade, ist allerdings die dunkle Schokolade.

Unsere Zeit in Moskau war wirklich sehr spannend und ich konnte viele neue Erfahrungen sammeln.

Bild: Elisa Busch (privat)

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