Die Geschich­te eines Kult­ge­tränks, das auch in Deutsch­land sei­nen Platz gefun­den hat.

Was kann ich trin­ken, wenn ich so rich­tig durs­tig bin und gleich­zei­tig ein­mal etwas Neu­es aus­pro­bie­ren will? In Ber­lin sieht man immer öfter Läden, die den soge­nann­ten Bub­ble Tea ver­kau­fen. Das popu­lä­re Getränk bringt pro Jahr um die zwei Mil­li­ar­den US-Dol­lar welt­weit ein und ist damit ein inter­na­tio­na­ler Erfolg.

Die „Quelle“ des Getränks

Ursprüng­lich kommt das Getränk aus Tai­wan und wur­de in den 80ern ent­wi­ckelt. Schließ­lich kam der Bub­ble Tea im Jahr 2009 auch nach Deutsch­land und erweck­te unmit­tel­bar die Neu­gier­de der hie­si­gen Bevöl­ke­rung. Der Trend brei­te­te sich rasch aus, wes­halb sogar McDo­nalds 2012 Bub­ble Tea ins eige­ne Ange­bot aufnahm.

Lei­der wur­de durch eine fälsch­li­che Aus­sa­ge, wel­che sich erst Jah­re spä­ter als unkor­rekt erwies, ver­brei­tet, dass die­se schwar­zen Kugeln im Getränk krebs­er­re­gend und für den mensch­li­chen Kör­per gefähr­lich sei­en. Folg­lich zog sich in den kom­men­den Jah­ren nach einer Schlie­ßung aller Bub­ble Tea-Läden das Pro­dukt zuneh­mend vom deut­schen Markt zurück. In den letz­ten Jah­ren kehr­te der Trend jedoch schritt­wei­se zurück.

Eine Gefahr hin­ge­gen besteht im Ver­schlu­cken der Per­len im Getränk: Jähr­lich kom­men meh­re­re Men­schen des­we­gen ins Kran­ken­haus. Wich­tig ist es, die­se vor dem Schlu­cken zu kauen.

Das steckt drin im Bubble-Tea

Als Basis des Bub­ble-Teas wird eine vari­ie­ren­de Sor­te Sirup mit Was­ser ver­mischt und manch­mal danach mit Milch ver­mischt. Nun kom­men die Per­len hin­zu: Meist stam­men die schwar­zen Kugeln von der soge­nann­ten Tapio­ka-Pflan­ze. Dazu kann man qua­dra­ti­sche, gelee­ar­ti­ge Frucht­stü­cken mit jeweils unter­schied­li­chen Geschmä­ckern geben, wenn dies gewünscht ist.

Bubble-Tea kaufen

Ein Turm aus Bubble-Tea-Bechern steht auf einem Tisch.
Bub­ble Tea bei „Come Buy“

Unter den Bub­ble-Tea-Lieb­ha­bern ist vor allem die Mar­ke „Come Buy“ ange­se­hen. In einem klei­nen, gemüt­li­chen Laden bekommt man das Getränk bei „Anh‘s Tea House“ ser­viert. Dort gibt es neben den Klas­si­kern auch meh­re­re spe­zi­el­le Sor­ten. Wer beson­de­re For­men bevor­zugt, ist mit „Mr. Box“ gut bera­ten. Mit den figu­ren­för­mi­gen Plas­tik­be­häl­tern hat sich der Laden eine grö­ße­re Anzahl an Stamm­kun­den herangezogen.

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